Wochenende rund um historische Obstsorten im Freilichtmuseum Glentleiten

26. September 2015
27. September 2015

18.9.2015 Großweil. Äpfel soll man nicht mit Birnen vergleichen. Beim Wochenende rund um historische Obstsorten am 26. und 27. September können die Besucher des Freilichtmuseums Glentleiten aber viele alte Apfel- und Birnensorten wiederentdecken.

Wer kennt z.B. noch den Winterrambur oder die Schweizerhose?

Während der beiden Aktionstage wird viel geboten – vom Obstdörren und Saftpressen über die Bestimmung mitgebrachter Früchte bis zum Familienprogramm.

Kinder und ihre Eltern sind beispielsweise beim Programm „Samstags im Mirzn“ am 26. September von 13.00 bis 16.00 Uhr zum Mitmachen eingeladen, wenn im „Haus zum Entdecken“ Obst verarbeitet und natürlich auch probiert wird. Und auch beim Märchenerzählen an beiden Tagen geht es um Früchte, wenn Bäumchen geschüttelt und verheißungsvoll rote Äpfel ins Verderben führen (für beide Angebote ist keine Anmeldung erforderlich).

Für Besitzer alter Obstbäume dürfte es am Sonntagnachmittag besonders interessant werden – dann nämlich bestimmt ein Pomologe (Obstkundler) die mitgebrachten Äpfel und Birnen der Besucher (3-4 Stück samt Stiel). Vielleicht erkennt der ein oder die andere aber auch schon bei der großen Obstsortenschau, die der Lehr- und Beispielbetrieb für Obstanbau Deutenkofen zur Verfügung stellt, die eigenen Früchte wieder. Von 11.00 bis 16.00 Uhr ist am 27. September auch ein Vertreter der Fachberatung Imkerei des Bezirks Oberbayern vor Ort, um zu erklären, wie wichtig die Rolle der Bienen für Obstbäume ist; dazu gibt es Honigverkostung, Einblicke in den Schaukasten eines Bienenvolks und Honigausschleudern. Am Back- und Dörrhäuschen aus Osterhofen (Lkr. Bad Tölz-Wolfratshausen) werden verschiedene Früchte getrocknet. Auch hier darf man natürlich probieren!

Am Wochenende rund ums Obst beteiligen sich auch Kramerladen und Museumsgaststätte – sie halten köstliche Obstkuchen, Bavesen, Apfelstrudel und Co. bereit.

WERBUNG: