13.8.2017 – Tödlicher Bergunfall an der Alpspitze

14.8.2017 Garmisch-Partenkirchen/Oberbayern. Jede Hilfe zu spät kam für einen 27-Jährigen, der am Sonntag, 13. August 2017, im Aufstieg zur Alpspitze abstürzte. Sein Begleiter wurde von der Bergwacht Garmisch aus dem unwegsamen Gelände geborgen. Ein Polizeibergführer nahm den tragischen Unfall auf.

Am Sonntagmorgen gegen 07.00 Uhr begannen zwei 27 und 29 Jahre alte Bergsteiger aus dem Raum München von Hammersbach aus mit ihrem Aufstieg auf die Alpspitze. Ihr Weg führte sie über die Bergstation Osterfelderkopf, den Nordwandsteig hinauf ins das sogenannte Oberkar. Dort wählten sie den Weg über die „Schulter“.

Im Weiterweg kamen sie vom Steig ab und gerieten in absturzgefährdetes Gelände. Nachdem die beiden Männer dies erkannten, traten sie den Rückweg an. Hierbei stürzte der 27-Jährige gegen 12.45 Uhr über eine Strecke von etwa 80 Metern ab.

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Er erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen. Erste-Hilfe-Maßnahmen herbeieilender Bergsteiger, die von Kräften der Bergwacht sowie der Besatzung des Rettungshubschraubers RK 2 aus Reutte/Tirol abgelöst wurden, blieben aber erfolglos.

Die Bergung des Abgestürzten erfolgte durch einen Polizeihubschrauber, 2 Polizeibergführer der Polizeiinspektion Garmisch-Partenkirchen und durch Kräfte der Bergwacht Garmisch-Partenkirchen.