16.12.2020 – Verfolgungsfahrt in Landshut

16.12.2020 Landshut. Ein Pkw-Fahrer entzieht sich der Polizeikontrolle, rast mit hoher Geschwindigkeit durch Landshut, missachtet dabei eine rote Ampel und verursacht auf seiner Flucht zwei Verkehrsunfälle. Ein Polizeibeamter wurde leicht verletzt.

Am 16.12.2020, gegen 09:45 Uhr, konnten Beamte der Polizeiinspektion Landshut einen Fahrer eines 5er BMW, als „alten Bekannten“ erkennen. Der 44-jährige Landshuter war den Polizisten bekannt, da dieser kurz zuvor bei einer Gerichtsverhandlung in Landshut wegen mehrerer Straftaten, insbesondere Fahren ohne Fahrerlaubnis, verurteilt worden war.

Als der Mann die Beamten bemerkte, flüchtete er mit seinem Fahrzeug in halsbrecherischem Tempo. Die Fahrt führte mit überhöhter Geschwindigkeit, teilweise bis zu 190 km/h, durch das Stadtgebiet Landshut. Dabei fuhr er mehrfach in den Gegenverkehr, überholte grob verkehrswidrig und ignorierte durchgezogene Linien.

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An der Kreuzung Konrad Adenauer/Industriestraße, missachtete der Landshuter das für ihn geltende Rotlicht und es kam zu einem Verkehrsunfall, bei dem zum Glück nur Sachschaden entstand.

Unbeeindruckt von diesem Unfall setze er seine Flucht auf der B299 stadtauswärts fort. Im Bereich der Altdorfer Straße/B299 endete dann die waghalsige Fahrt des 44-Jährigen, nachdem er die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor und frontal gegen mehrere Verkehrszeichen prallte.

Da sein Fahrzeug durch den Aufprall nicht mehr fahrbereit war, konnte er von den ihm folgenden Beamten widerstandslos festgenommen werden.

Bei der Überprüfung stellte sich heraus, dass er vermutlich zur Tatzeit unter Drogeneinfluss stand.

Bei den Verkehrsunfällen entstand ein Sachschaden von insgesamt ca. 17.000 Euro.

Ein Beamter wurde leicht verletzt und konnte seinen Dienst nicht weiter versehen.

Die weiteren Ermittlungen werden in enger Absprache mit der Staatsanwaltschaft Landshut geführt.

Zeugen oder Geschädigte dieses Vorfalles werden gebeten, sich bei der Autobahnpolizeistation Wörth/Isar, Tel. 08702/948299-0, zu melden.

(Symbolfoto: Bayerische Polizei)