17.1.2022 – Corona-Demonstrationen in Mittelfranken

18.1.2022 Mittelfranken. Am Montagabend (17.1.2022) wurden mehrere Versammlungen im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Mittelfranken (Nürnberg, Ansbach, Schwabach, Herzogenaurach, Feucht, Leutershausen und Greding) angemeldet und durchgeführt. Zudem formierten sich in mehreren Städten und Gemeinden nicht angezeigte Versammlungen (sogenannte „Corona-Spaziergänge“), welche durch die Polizei als Versammlung eingestuft und begleitet wurden.

In Nürnberg wurde eine sich fortbewegende Versammlung unter dem Motto „Wiederherstellung der Grundrechte“ angezeigt.

Die Versammlung hatte sich um 18:45 Uhr mit circa 5.500 Teilnehmern im Celtispark in Bewegung gesetzt und endete mit einer Schlusskundgebung um etwa 20:15 Uhr.

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Zeitgleich hatte im Bereich Karl-Bröger-Haus eine nicht angemeldete Gegenkundgebung mit 40 Teilnehmern stattgefunden.

In Ansbach zeigten ebenfalls Corona-Maßnahmen-Gegner eine Kundgebung im Zeitraum von 18:30 Uhr bis 20:00 Uhr an. An der Versammlung nahmen circa 750 Personen teil.

(Symbolfoto: Bayerische Polizei)

Am Schwabacher Martin-Luther-Platz startete um 18:00 Uhr ein Stadtrundgang unter dem Motto „Für unsere Grundrechte, Freie Impfentscheidung, Zusammenhalt in der Gesellschaft“ mit 150 Teilnehmern. Zeitgleich formierten sich dort (nicht angemeldete) „Corona-Spaziergänger“ mit circa 50 Personen.

Eine weitere angemeldete Versammlung fand mit circa 200 Teilnehmern in Herzogenaurach statt.

Zwei weitere angemeldete Versammlungen fanden in Feucht statt. Bei der Versammlung „Feucht ist bunt – Keine Spaziergänge mit Rechten“ nahmen etwa 200 Teilnehmer, bei der Veranstaltung „Für soziale Kontakte und Austausch“ etwa 130 Teilnehmer teil.

In Greding sowie in Leutershausen trafen sich je 50 Teilnehmer zu einem angemeldeten „Montagsspaziergang“.

Neben den angemeldeten Versammlungen fanden sich im Bereich des Polizeipräsidiums Mittelfranken noch zahlreiche Personen zu nicht angezeigten, sogenannten „Corona-Spaziergängen“ zusammen.

Diese Zusammenkünfte, welche sich unter anderem in Fürth (90 TN), Erlangen (20 TN), Neustadt a.d. Aisch (1.000 TN), Roth (200 TN), Bad Windsheim (200 TN), Gunzenhausen (100 TN), Feuchtwangen (100 TN) und Hersbruck (220 TN) ereigneten, wurden durch die Polizei rechtlich als unangemeldete Versammlungen eingestuft und verliefen überwiegend friedlich und störungsfrei.

Das Polizeipräsidium Mittelfranken betreute, mit Unterstützung von Einsatzkräften der Bayerischen Bereitschaftspolizei, nahezu zeitgleich 28 Versammlungen mit insgesamt circa 9.800 Teilnehmern.

Bei sämtlichen Versammlungen kam es zu keinen Störungen und ein friedlicher Ablauf konnte sichergestellt werden. Auch die infektionsschutzrechtlichen Vorgaben sowie der Mindestabstand wurden weitgehend eingehalten.