19.11.2015 – Unfall auf A3 bei Pocking

19.11.2015 Pocking/Niederbayern. Am 19.11.2015 fuhr ein 60-jähriger ungarischer Staatsangehöriger auf der BAB A 3 mit seinem Sattelzug von Suben Richtung Passau. Um 10.50 Uhr übersah er kurz nach der Ausfahrt Pocking das Ende des Rückstaus, der sich auf Grund der Kontrollen durch die Bundespolizei regelmäßig bildet.

Der Ungar versuchte noch, nach links auszuweichen, prallte aber trotzdem auf den Anhänger eines Lkw-Hänger-Zuges auf. Der ungarische Sattelzug kam dabei so zum Stehen, dass beide Fahrspuren blockiert waren. Der Hängerzug mit deutscher Zulassung wurde gelenkt von einer 48-jährigen deutschen Frau. Beide Fahrzeuglenker blieben unverletzt.

Es bildete sich schnell ein Rückstau mit Auswirkung bis nach Österreich. An der AS-Pocking wurde der Verkehr dann ausgeleitet.

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Die Feuerwehren von Ruhstorf, Engertsham und Mittich unterstützten bei Verkehrsmaßnahmen und kümmerten sich um ausgelaufenen Dieselkraftstoff. Die ungarische Sattelzugmaschine war nicht mehr fahrbereit und musste von einem Bergeunternehmen von der Unfallstelle entfernt werden.

Auf dem Sattelauflieger des Ungarn befanden sich Elektroteile und am Anhänger der deutschen Lkw-Lenkerin wurden Postpakete befördert. An der Ladung entstand nach jetzigen Aussagen kein Schaden.

An der ungarischen Sattelzugmaschine wird der Sachschaden auf etwa 100.000 Euro geschätzt. Am Anhänger der deutschen Lenkerin wird der Schaden auf ca. 20.000 Euro beziffert.

Um 13.15 Uhr wurde die Sperrung der BAB wieder aufgehoben.