2.12.2020 – Freigabe der B16 zwischen Loppenhausen und Haupeltshofen

1.12.2020. Die Arbeiten zum Ausbau der B16 zwischen dem nördlichen Ortseingang von Loppenhausen und Haupeltshofen sind abgeschlossen, die Vollsperrung wird ab Mittwoch, 2. Dezember 2020 – 12:00 Uhr beendet und der neu ausgebaute Streckenabschnitt wird für den Verkehr freigegeben. Ein deutlicher Zugewinn an Fahrkomfort und Verkehrssicherheit für die Verkehrsteilnehmer ist erreicht.

Seit Beginn der Vollsperrung am 2. Juni 2020 wurde der Streckenabschnitt nördlich Loppenhausen bis zur Landkreisgrenze bei Haupeltshofen auf einer Länge von rund 1,5 km von Grund auf erneuert.

Die Linienführung, die bislang einige Unstetigkeiten aufgewiesen hat, wurde neu geplant und die Kurven entsprechend der heute geltenden Richtlinien trassiert. Im südlichen Abschnitt konnte weitgehend die bestehende Lage beibehalten werden, nördlich der Einmündung der Kreisstraße MN7 folgt die Staaatsstraße einem neuen Schwung, bevor sie vor Haupeltshofen wieder auf den Bestand einmündet. Ebenfalls wurde die Querneigung und die Höhenlage nach Regelwerk neu aufgebaut.

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Der Fahrbahnoberbau wurde in verstärkter Dicke hergestellt, um den Anforderungen des bestehenden und künftigen Verkehrs für die nächsten Jahrzehnte zu genügen.

Die bisher zu schmale Fahrbahn wurde auf 7,0 m verbreitert und mit jeweils 1,50 m Bankett ausgestattet. Offene Gräben am Fahrbahnrand konnten geschlossen werden. Angrenzende Gefahrenstellen wurden mit Schutzplankenbändern abgesichert.

Weiter wurde der Einmündungsbereich der Kreisstraße MN 7 neu gestaltet. Die B16 ist jetzt mit einer Linksabbiegespur ausgestattet, die Kreisstraße mit einem Tropfen, um die Erkennbarkeit des Einmündungsbereichs für die Verkehrsteilnehmer zu steigern.

Insgesamt wurden rd. 15.000 m³ Erdmassen bewegt, im Fahrbahnaufbau rd. 9.000 m³ Kies und rd. 6.000 to Asphalt eingebaut. Auf rd. 1´600 m wurden Entwässerungsleitungen verlegt. 4´000 m Fahrbahnmarkierung sorgen für Orientierung.

Vor der nördlichen Ortseinfahrt von Loppenhausen wurde bei den Bauarbeiten im Auftrag der Gemeinde Breitenbrunn ein Fahrbahnteiler neu gebaut. Mit 5,0 m Breite und einer Beleuchtung ausgestattet, verdeutlicht dieser den Beginn der Ortslage und wird zu einer Senkung des Geschwindigkeitsniveaus bei der Einfahrt in den Ort beitragen.

Auch innerorts konnte im Zuge der Baustelle eine Verbesserung erreicht werden. Die bestehende Fußgängerschutzanlage (Anforderungsampel) vor der Kreuzung Kirchgasse / Boschhornweg wurde mit neuer LED-Technik und schneller Steuerung modernisiert.

Somit wird neben der Verbesserung der Befahrbarkeit insbesondere für die Verkehrssicherheit ein deutlicher Zugewinn erreicht. Dies gilt sowohl für die motorisierten Verkehrsteilnehmer außerorts als auch für die Anlieger am Ortseingang und die Fußgänger im Ort. Der Bund investiert für diese Ausbaumaßnahme rd. 1,7 Mio. €, um ein weiteres Stück der schwäbischen Infrastruktur den heutigen Anforderungen entsprechend zu verbessern.

Die Gemeinde Breitenbrunn hat mit ihrem Engagement vor Ort maßgeblich zur Realisierung der Maßnahme beigetragen.

Gerne hätte das Staatliche Bauamt Kempten anlässlich der Fertigstellung einer Baumaßnahme dieser Größe und Bedeutung eine gemeinsame feierliche Verkehrsfreigabe in kleinem Rahmen veranstaltet, bei der die Presse und interessierte Anlieger gerne persönlich über die Maßnahme informiert worden wären. Leider ist dies derzeit nicht möglich, so bedankt sich das Staatliche Bauamt Kempten auf diesem Wege bei der Gemeinde für ihre Unterstützung, bei den Grundbetroffenen für ihr Verständnis, bei der Baufirma für die Arbeitsleistung und allen Projektbeteiligten für die Zusammenarbeit.

Den Verkehrsteilnehmer wünscht das Staatliche Bauamt Kempten eine allzeit gute Fahrt auf dem neuen Streckenabschnitt.

Die Wegweisung der Vollsperrung wird ab 2.12.2020, 12:00 Uhr abgebaut, der Streckenabschnitt ist ab diesem Zeitpunkt wieder frei befahrbar. Noch ausstehende Restarbeiten werden außerhalb des Verkehrsraums durchgeführt.