24.3.2021 – Mit gestohlenem Pkw in Nürnberg vor Polizei geflüchtet

25.3.2021 Nürnberg. Am Mittwochabend (24.3.2021) flüchtete ein 38-Jähriger in der Regensburger Straße in Nürnberg mit einem gestohlenen Pkw vor einer Polizeikontrolle. Nach kurzer Verfolgungsfahrt erfolgte die Festnahme.

Eine Streife der Fahndungskontrollgruppe (FKG) der Verkehrspolizeiinspektion Feucht wollte am Mittwochabend, um 17:30 Uhr, einen Pkw in der Regensburger Straße auf Höhe Fischbach anhalten und einer Kontrolle unterziehen.

Der 38-jährige Fahrzeugführer ignorierte jedoch die Weisungen der Polizeibeamten und flüchtete mit dem Pkw stadteinwärts. Die Beamten nahmen umgehend die Verfolgung auf.

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Bei der Flucht fuhr der Verdächtige mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit und missachtete rote Ampeln. Mit dieser riskanten Fahrweise geriet er teilweise sogar in den Gegenverkehr. In mindestens einem Fall kam es fast zu einem Zusammenstoß mit einem anderen Verkehrsteilnehmer.

Als der Pkw auf den Kundenparkplatz eines Baumarktes einbog, musste der Fahrer verkehrsbedingt anhalten. Die Polizeibeamten konnten ihn dabei ohne Gefährdung von Unbeteiligten festnehmen.

Im Zuge der weiteren Ermittlungen stellte sich heraus, dass der Pkw vor wenigen Tagen als gestohlen gemeldet wurde und der Fahrer keine Fahrerlaubnis besitzt. Des Weiteren konnte bei dem Mann eine geringe Menge Rauschgift sichergestellt werden. Um zu klären, ob der Fahrer selbst bei seiner Flucht unter Drogeneinfluss stand, ordnete die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth eine Blutentnahme an.

Dem 38-Jährigen drohen nun mehrere Ermittlungsverfahren unter anderem wegen zahlreicher Verkehrsdelikte und wegen des Diebstahls eines Pkw. Die Staatsanwaltschaft stellte zudem Haftantrag. Zur Prüfung der Haftfrage wird der Tatverdächtige dem Ermittlungsrichter vorgeführt.

Die Polizei bittet Zeugen des Vorfalls, insbesondere die durch die Fahrweise des Tatverdächtigen gefährdet oder geschädigt wurden, sich bei der Verkehrspolizei Nürnberg unter der Telefonnummer 0911 65 83-1530 zu melden.

(Symbolfoto, Quelle: Bayerische Polizei)