28.11.2015 – Unfall bei Schönau an der Brend

29.11.2015 Schönau an der Brend/Unterfranken. Am Samstagvormittag hat sich bei winterlichen Straßenverhältnissen ein schwerer Verkehrsunfall ereignet. Drei Personen wurden schwer verletzt, ein 66 Jahre alter Mann verstarb wenige Stunden nach dem Unfall im Krankenhaus.
Die Bad Neustädter Polizei und ein Sachverständiger sind mit der Unfallaufnahme betraut.

Ein 37-Jähriger aus Nordrhein-Westfalen war gegen 08:50 Uhr auf der Bundesstraße 279 von Bad Neustadt kommend in Richtung Bischofsheim unterwegs. Etwa 200 Meter vor der Ortseinfahrt nach Schönau an der Brend geriet der Fahrer im Bereich einer Kuppe auf schneeglatter Fahrbahn mit seinem Hyundai ins Schleudern und stieß auf der Gegenfahrbahn mit zwei entgegenkommenden Fahrzeugen zusammen.

Zunächst prallte der Hyndai gegen einen mit zwei Personen besetzten Opel Meriva und kollidierte anschließend mit dem BMW einer 43-Jährigen aus dem Landkreis Rhön-Grabfeld.

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Der Unfallverursacher, die Fahrerin des BMW und die Beifahrerin des Opels wurden mittelschwer verletzt. Der 66 Jahre alte Fahrer des Meriva wurde lebensgefährlich verletzt. Eine Streife der Polizeiinspektion Bad Neustadt kam wenige Augenblicke nachdem der Unfall passiert war zufällig zur Unfallörtlichkeit. Von den Beamten und weiteren Ersthelfern wurden die Verletzten dann zunächst bis zum Eintreffen der Notärzte versorgt.

Um die beiden aus dem Raum Frankfurt stammenden Schwerverletzten aus dem massiv beschädigten Opel Meriva besser retten zu können, entfernten Einsatzkräfte der Feuerwehr das Dach des Fahrzeugs. Der Rettungsdienst brachte die vier Verletzten zur weiteren Versorgung anschließend in umliegende Kliniken. Der 66-Jährige erlag dort trotz der intensiven Bemühungen der Ersthelfer und Ärzte wenig später seinen Verletzungen.

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Schweinfurt wurde auch ein Sachverständiger zur Unfallstelle beordert. Die drei unfallbeteiligten Fahrzeuge wurden sichergestellt. Die Freiwilligen Feuerwehren aus Schönau, Burgwallbach, Oberelsbach und Bischhofsheim waren mit 50 Mann im Einsatz und übernahmen unter anderem auch die Umleitungsmaßnahmen an der Unfallstelle.