3.2.2022 – Weitere Lawinenunfälle in Tirol

4.2.2022 Tirol. Am 3.2.2022, gegen 10:00 Uhr, verließen im Skigebiet Sölden zwei norwegische Skifahrer im Bereich „Gaislachkogel“ die gesicherte blaue Piste Nr. 3a und fuhren in den freien Skiraum (Variantenabfahrt) ein.

Dabei löste sich auf einer Seehöhe von ca. 2.200 Meter in etwa 37 Grad steilem Gelände eine ca. 100 Meter breite und ca. 50 Meter lange Schneebrettlawine.

Der voranfahrende Schifahrer wurde von den Schneemassen mitgerissen und gänzlich verschüttet. Weil jedoch ein Arm des Verschütteten noch aus dem Lawinenkegel ragte, konnte ihn sein 20-jähriger Begleiter sofort lokalisieren und unverletzt ausgraben.

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Am 3.2.2022, gegen 14:00 Uhr, wurde ein 32-jähriger Österreicher im Schigebiet „Rifflsee“, Gemeinde St. Leonhard i. Pitztal, bei einer Variantenabfahrt im Bereich der „Mutterrinne“ auf einer Seehöhe von ca. 1.800 Metern in einem etwa 35-40 Grad steilen Gelände von einer Lawine ca. 100 Meter mitgerissen und teilweise verschüttet (Kopf ragte noch aus dem Schnee).

Der Verschüttete konnte von seinem 40-jährigen Begleiter bis zum Eintreffen der Rettungskräfte ausgegraben werden.

Laut Erstdiagnose am Unfallort wurde der Mann im Bereich des Brustkorbes schwer verletzt und musste mit dem Notarzthubschrauber in das Krankenhaus Zams geflogen werden.