3.4.2022 – Tödlicher Verkehrsunfall auf der Staatsstraße zwischen Seeshaupt und Weilheim

4.4.2022 Seeshaupt/Oberbayern. Auf der Staatsstraße 2064 ereignete sich am Sonntag, 3.4.2022, ein Verkehrsunfall, bei dem eine 93-jährige tödliche Verletzungen erlitten hat. Zwei weitere Personen wurden schwer verletzt.

Gegen 14:30 Uhr befuhr eine 62-jährige Münchnerin mit ihrem Pkw Dacia, die Staatsstraße von Seeshaupt kommend in Richtung Weilheim. Ihre 93-jährige Mutter saß als Beifahrerin im Fahrzeug. Kurz vor dem Weiler Eisenrain kam den beiden Frauen ein 38-jähriger Geretsrieder mit seinem Dacia Kleinwagen entgegen.

Aus bislang unbekannten Gründen geriet der Mann laut Zeugenaussagen nach einer Rechtskurve plötzlich auf die Gegenfahrbahn und prallte frontal in den Pkw, der mit den beiden Frauen besetzt war. Beide Fahrzeuge verkeilten sich.

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Der Unfallverursacher wurde eingeklemmt und musste von Kräften der herbeigerufenen Feuerwehren aus dem Fahrzeug befreit werden, diese löschten auch umgehend den Motorraum seines Pkw ab, aus dem sich Rauch ausgebreitet hatte. Der Mann wie auch die Fahrerin des anderen Pkw wurden mit dem Helikopter in die nahe gelegene Unfallklinik verbracht.

(Quelle: Bayerische Polizei)

Obwohl alle Beteiligten angeschnallt waren, erlitten sie schwere Verletzungen, die zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht weiter konkretisiert werden können. Ersthelfer, darunter auch ein Notarzt, hatten umgehend mit der Versorgung der Verletzten begonnen. Die 93-Jährige konnte bedauerlicher Weise nicht mehr gerettet werden und erlag noch an der Unfallstelle ihren schweren Verletzungen.

Auf Anordnung einer Vertreterin der Staatsanwaltschaft München II wurde zur Klärung des Unfallgeschehens ein Gutachter zum Unfallort bestellt, zudem eine Blutentnahme bei den beiden Fahrzeuglenkern durchgeführt.

Die Staatsstraße war im Bereich der Unfallstelle für etwa 4,5 Stunden gesperrt, die Straßenmeisterei Weilheim sorgte für eine entsprechende Umleitung.

Neben den aufnehmenden PolizeibeamtInnen aus Penzberg und Weilheim unterstützten Kräfte der Feuerwehren Seeshaupt, Magnetsried, Bernried und Tutzing mit gesamt 64 KameradInnen. Zur Versorgung der Verletzten waren drei Rettungswägen mit Notärzten vor Ort sowie zwei Rettungshubschrauber im Einsatz.