8.3.2016 – Unfall auf der A3 Haseltalbrücke

8.3.2016 Bischbrunn. Glatteis auf der Haseltalbrücke sorgte am frühen Dienstagmorgen für drei Verkehrsunfälle, an denen insgesamt zwei Lkw und fünf Pkw beteiligt waren. Eine Person wurde dabei schwer und zwei leicht verletzt.

Gegen 07.00 Uhr fuhr ein 28-Jähriger aus dem Landkreis Würzburg mit seinem BMW in Fahrtrichtung Frankfurt auf dem linken von drei Fahrstreifen. Auf der Haseltalbrücke kam der Pkw auf Glatteis ins Schleudern. Er driftete nach rechts und rammte einen auf dem mittleren Fahrstreifen fahrenden Pkw Opel aus Memmingen. Der Opel geriet dadurch außer Kontrolle. Er kam nach rechts ab und prallte gegen die Außenleitplanke. Von dieser wurde der Pkw wieder nach links abgewiesen, überquerte die komplette Autobahn und prallte gegen die Betonwand in der Fahrbahnmitte. Anschließend kam er auf dem mittleren Fahrstreifen zum Stehen, während der BMW auf dem linken Fahrstreifen stehen blieb. Bei dem Zusammenstoß wurden zwei Mitfahrer im Opel leicht verletzt. Kräfte des Rettungsdienstes transportierten sie ins Aschaffenburger Klinikum.

Unmittelbar nach diesem Unfall kollidierten ein ungarischer Sattelzug und ein Pkw Opel aus Hamburg seitlich, als der Sattelzug vor der Unfallstelle den Fahrstreifen wechselte. Bei diesem Zusammenstoß entstand nur Sachschaden.

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Kurze Zeit später kam es etwas zurück im Stau zu einem heftigen Auffahrunfall zwischen einem VW Golf aus Köln und einem weiteren Pkw Opel aus Wiesbaden. Der 37-jährige Fahrer des Opels konnte noch rechtzeitig vor der ersten Unfallstelle anhalten. Seinem 31-jährigen Hintermann im VW gelang dies nicht. Nach dem Auffahren prallte der VW schließlich noch gegen einen italienischen Lastzug, der auf dem mittleren Fahrstreifen stand. Bei diesem Zusammenstoß wurde der Fahrer des VW Golf verletzt. Während er anfangs leicht verletzt schien, stellten sich mit der Zeit schwerwiegendere Beschwerden ein. Ein Notarzt behandelte ihn vor Ort und brachte ihn anschließend ebenfalls ins Aschaffenburger Klinikum.

Drei der beteiligten Pkw waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Die Lkw konnten die Fahrt selbstständig fortsetzen. Die Schadenssumme beläuft sich auf rund 45.000 Euro. Vor Ort kamen zahlreiche Kräfte der Feuerwehren Marktheidenfeld, Altfeld und Weibersbrunn sowie Kräfte des Rettungsdienstes zum Einsatz.

Neben der Versorgung der Verletzten waren sie noch mit dem Ausleuchten und Absichern der Unfallstelle, dem Abbinden von ausgelaufenen Betriebsstoffen und der Hilfeleistung bei der Fahrzeugbergung beschäftigt. Kräfte der Autobahnmeisterei streuten die Strecke ab. An der Unfallstelle waren der zweite und dritte Fahrstreifen für etwa zwei Stunden gesperrt. Der Verkehr wurde währenddessen rechts über den Standstreifen und ersten Fahrstreifen vorbeigeleitet. Es bildete sich ein Rückstau von mehreren Kilometern Länge.