Auch in der Freinacht gilt die Corona-Notbremse

29.4.2021 Wangen im Allgäu. Die bevorstehende Nacht zum 1. Mai nimmt das Ordnungs- und Sozialamt der Stadt Wangen im Allgäu zum Anlass, Kinder und Jugendliche, aber auch Erwachsene, die sogenannte „Maischerze“ planen, hinsichtlich ihres Tuns zu sensibilisieren.

In diesem Jahr wird dringend auf die Einhaltung der aktuellen Corona-Verordnung hingewiesen. Demnach ist der Aufenthalt im privaten und öffentlichen Raum nur von maximal einem Haushalten und einer weiteren Person zulässig.

Zu anderen Personen ist, wo immer möglich, ein Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten. Darüberhinaus gilt die Ausgangssperre in Baden-Württemberg von 22 bis 5 Uhr. Ausnahmen sind nur zum Sport alleine möglich.

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Neben kreativen Maischerzen gab es in den letzten Jahren leider immer wieder üble Maischerze, gekennzeichnet durch blinde Zerstörungswut und Vandalismus. Waren es Leichtsinn, Übermut oder alkoholbedingte Fehleinschätzungen.

Oft handelte es sich auch um Straftaten in Form von Sachbeschädigungen und anderem, die mit üblichen Scherzen alter Tradition nichts zu tun haben.

Wenn Hauswände verschmiert, Pflanzen herausgerissen, Spielgeräte auf Spielplätzen zerstört oder sonstige Sachbeschädigungen vorgenommen werden, dann sind das Straftaten.

Niemand wird gegen gut überlegte, originelle Maischerze etwas einzuwenden haben. Eltern sollten deshalb versuchen, ihren Kindern diesen Unterschied klarzumachen und sie entsprechend anzuhalten.

An die Kinder und Jugendlichen selbst richtet sich der dringende Appell, Sachbeschädigungen und groben Unfug zu unterlassen. Gegen Personen, die Straftaten begehen, wird die Polizei konsequent vorgehen.

Stadtverwaltung und Polizei bitten die Bürger in dieser Nacht um besondere Aufmerksamkeit. Sachbeschädigungen und andere Straftaten sollten der Polizei gemeldet werden, damit diese Delikte verfolgt und die Verursacher zur Verantwortung gezogen werden können.

Außerdem ist es ratsam, am Vorabend der Mainacht bereits entsprechende Vorkehrungen zu treffen und im Freien lagernde, bewegliche Gegenstände sicher zu verwahren und Autos, soweit möglich, in der Garage unterzustellen.