„Bayern erleben: Daheim in…Furth“ 18.4.2016

18. April 2016
20:15

„Bayern erleben: Daheim in…Furth“ am Montag, 18.4.2016, um 20:15 Uhr im Bayerischen Fernsehen

In der dreiteiligen Reihe „Daheim in…“ wird hinterfragt, was sich die Menschen in den bayerischen Dörfern einfallen lassen, um sich für die Zukunft zu rüsten: Vor welchen Herausforderungen die Gemeinden stehen, wie stark die Menschen mit ihrem Dorf tatsächlich verwurzelt sind, wie ihr Alltag aussieht, und wer heute noch auf dem Dorf lebt und warum.

Die spannende Entdeckungsreise führt in das Winzerdorf Sommerach in Unterfranken, Furth in Niederbayern und Unterammergau am Fuß der Alpen.

Furth im Landkreis Landshut ist kein typisches bayerisches Postkartendorf, doch die Menschen leben gerne dort. Jede dritte Familie betreibt eine Solarstrom-Anlage auf dem Dach, so ist das Dorf die erste deutsche Modellgemeinde der Europäischen Kommission für Erneuerbare Energie und nicht umsonst die wohl meist ausgezeichnete Gemeinde Bayerns für nachhaltige Entwicklung. Dahinter steckt das Lebenswerk des Bürgermeisters Dieter Gewies. Fast alle Betriebe betreiben Holzheizungen, das Dorf ist verkehrsberuhigt. Die Menschen schätzen das Leben in ihrem Dorf auch aus anderen Gründen – ganz besonders wegen des Bildungsangebots und der Jugendarbeit in Furth.

WERBUNG:

Die Protagonisten des Films wirken mit an der besonderen Idee, für die Furth steht – Nachhaltigkeit als Lebensentwurf:
Andreas Seidl wollte eigentlich Banker werden und ist „Zugroaster“. Die Liebe zu einer Frau hat ihn nach Furth geführt und ihn zum begeisterten Landwirt gemacht.

Veronika Gewies ist die Tochter von Bürgermeister Gewies. Sie ist Erzieherin im Kinderhort und leitet außerdem die Jugendgruppe in Furth.
Dr. Willibald Kratzer arbeitet als Urologe in Landshut und pendelt jeden Tag. Er ist mit seiner Familie vor 15 Jahren nach Furth gezogen – überzeugt haben ihn die grünen Ideen und das Bildungsangebot.

Andreas Lederer baut gerade einen großen Zimmereibetrieb in Furth auf und sorgt für neue Arbeitsplätze am Ort. Andreas engagiert sich außerdem bei der Freiwilligen Feuerwehr und im Gemeinderat.

Mirta Esposito ist gebürtige Argentinierin und die gute Seele im Dorf. Sie fährt den Bürgerbus und auch die Kinder zur Schule. Jeder kennt sie und sie weiß über jeden im Dorf Bescheid.

„Bayern erleben: Daheim in…Furth“ am Montag, 18.4.2016, um 20:15 Uhr im Bayerischen Fernsehen