„Geschichten aus dem Münchner Land – Im Westen“ 6.1.2016

6. Januar 2016
18:00

„Geschichten aus dem Münchner Land – Im Westen“ am Mittwoch, 6.1.2016, um 18:00 Uhr im Bayerischen Fernsehen

Hätte man gerne in der guten alten Zeit gelebt? Vermutlich zumindest in diesem einen Moment, der auf einer Postkarte verewigt ist: Fesch gekleidete Herren und Damen, vor sich eine Halbe Bier oder ein „Supperl“, blicken vom sommerlichen Biergarten der Waldwirtschaft Großhesselohe auf die Isar, während unten Floße vorbeiziehen. Zu sehen in den „Geschichten aus dem Münchner Land – Im Westen“.

Der Landkreis München umgibt die Stadt wie eine Art Hufeisen. In der 4. Folge der Filmreihe aus dem Münchner Land bewegt sich das Fernsehteam im westlichen Teil davon. Im Gemeindegebiet von Straßlach-Dingharting, Grünwald, Pullach, Baierbrunn, Schäftlarn, Neuried, Planegg und Gräfelfing sowie auf den großen Waldflächen zwischendrin: Perlacher und Grünwalder Forst, Forstenrieder Park, Forst Kasten.

Eine Kunsthistorikerin erklärt das Gemälde „Schlachterladen in Schäftlarn“ gemalt vom berühmten Impressionisten Lovis Corinth. 1897 malte Corinth in Schäftlarn, die Benediktinerabtei gab es damals schon seit 1135 Jahren. An der Isar herrscht sommerliches Treiben beim Bruckenfischer und an der Floßrutsche in Mühltal und Ruhe am Georgenstein. Am Deininger Weiher erwacht der Morgen, noch liegt Dunst darüber. Das BR-Team Film blickt in die Kochtöpfe bei der Zubereitung von Hollerkücherl im „Waldhaus Deininger Weiher“, von Rochen im „Seven and more“ in Martinsried und besucht ein geheimes Dinner in Straßlach. Hatte hier gleich um die Ecke auf der Ludwigshöhe bei Kleindingharting Ludwig I. ein Schloss geplant?

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Grünwald, oft „Nobelvorort“ genannt, erscheint für Auswärtige mitunter mysteriös. Hierher fährt immer noch die gute alte Trambahn und nicht die U-Bahn. Magneten sind die Bavaria-Filmstudios, die Grünwalder Burg und eine Schönheitsklinik. Drei frühere Bewohner des Landkreises sind über ihren Tod hinaus besonders im Gedächtnis geblieben: der Theaterregisseur Otto Falckenberg, einst wohnhaft in Geiselgasteig, der TV-Schauspieler Horst Tappert alias „Derrick“, gestorben in Planegg, und der bislang einzige Meistertrainer des TSV 1860, Max Merkel. Sein Grab liegt auf dem Friedhof in Hohenbrunn.

In Buchenhain wird in den unterirdischen Wasserspeicher geblickt, der gesundes Trinkwasser für München und die Region liefert. Deutschlands reichweitenstärkste Zeitschrift, die Apotheken-Umschau wird in Baierbrunn erstellt, beim Wort & Bild Verlag. Um nach Neuried, Planegg, Gräfelfing zu gelangen, geht es durch den Forstenrieder Park mit Abstecher zu den dortigen Königseichen. Weitere Stationen auf dem Streifzug: u. a. Pullach, die Großhesseloher Brücke, ein Besuch im Würmbad, aktuelle Forschung in Martinsried und die Villen von Gräfelfing. Und warum fahren im Landkreis München eigentlich so viele Geländewagen (SUVs) herum?

„Geschichten aus dem Münchner Land – Im Westen“ am Mittwoch, 6.1.2016, um 18:00 Uhr im Bayerischen Fernsehen