Größter echter Adventskranz auch in diesem Jahr in Kaufbeuren

24.11.2020 Kaufbeuren. Er ist zu einem festen Bestandteil der Kaufbeurer Adventstradition geworden: Der größte echte Adventskranz um den Neptunbrunnen in der Kaiser-Max-Straße.

In diesem Jahr stand der Adventskranz coronabedingt auf der Kippe. Die organisatorischen Hürden konnten dennoch bewältigt werden, sodass es den Kranz auch in diesem Jahr geben wird.

Er ist ein Besuchermagnet und beliebtes Fotomotiv im Herzen der Kaufbeurer Altstadt: Seit vielen Jahren organisiert und finanziert die Aktionsgemeinschaft Kaufbeuren den Adventskranz mit echten Zweigen und Wachskerzen in Zusammenarbeit mit dem Technischen Hilfswerk.

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In diesem Jahr kann die Ortsgruppe des THW den aufwendigen Aufbau nicht übernehmen, da die Kapazitäten des THW für originäre Einsätze vorgehalten werden müssen und andere Aufträge die Einsatzbereitschaft des THW nicht tangieren dürfen.

Die Stadtverwaltung hat die Aktionsgemeinschaft Kaufbeuren unterstützt, um eine alternative Aufbaumöglichkeit zu finden. Es haben sich rund 15 Patienten des Bezirkskrankenhauses aus dem Bereich Ergotherapie gemeinsam mit ihren Betreuern gefunden, die den Aufbau heute, am 24. November, bewerkstelligen. Das eingespielte Team hilft beispielsweise beim Aufbau von Großdekoprojekten bei der Stadtranderholung.

Der Aufbau folgt selbstverständlich einem bereits definierten Schutz- und Hygienekonzept.

Das städtische Wasserwerk übernimmt die Vorarbeiten und koordiniert den Aufbau des Kranzes. Die Zweige werden von der städtischen Forstverwaltung bereitgestellt, technische Hilfestellung leisten der städtische Bauhof, und die Firma Tiefbau Frank. Die Aktionsgemeinschaft stellt die Kerzen und Verpflegung für die Helfer zur Verfügung.

Oberbürgermeister Stefan Bosse bedankt sich herzlich bei allen Beteiligten: „Mit vereinten Kräften können wir in diesem herausfordernden Jahr eine der größten Kaufbeurer Adventsattraktionen ermöglichen. Ein großes Dankeschön geht an alle Helfer, Firmen und städtischen Abteilungen, die für diese Kooperation gewonnen werden konnten. Gemeinsam schaffen wir eine adventliche Bereicherung, um die uns viele beneiden.“