Jahreswechsel 2021/2022 – Die Polizei Unterfranken zieht Bilanz

1.1.2022 Unterfranken. Der Großteil der unterfränkischen Bevölkerung hatte sich in der zweiten Silvesternacht unter Corona-Bedingungen erfreulicherweise an die geltenden Beschränkungen gehalten und der Polizei wenige Einsätze beschert. Die unterfränkische Polizei wünscht allen Bürgerinnen und Bürgern ein gesundes und glückliches neues Jahr!

Das Einsatzgeschehen zum Jahreswechsel kann insgesamt als ruhig bezeichnet werden. Die Gesamteinsatzzahl liegt mit rund 250 Einsätzen etwas über dem Einsatzgeschehen der Silvesternacht 2020, als die unterfränkischen Streifen zum Vergleich 180 Mal ausrücken mussten. Im Jahr 2019 wurden 314 Einsätze gezählt. Der Großteil waren in diesem Jahr Mitteilungen über Ruhestörungen und das Abbrennen von Pyrotechnik.

Zahl der Einsätze und Verkehrsunfälle niedrig

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Die unterfränkischen Beamten im Regierungsbezirk wurden insgesamt zu rund 100 Ruhestörungen und Mitteilungen über das Abbrennen von Pyrotechnik gerufen.

Vereinzelt kam es zu Körperverletzungsdelikten und insgesamt sechs gemeldeten Sachbeschädigungen, die es aufzunehmen galt. Besonders erfreulich ist, dass es bei den 17 Verkehrsunfällen auf den Straßen zu keinen Verletzten gekommen ist.

Strikte Corona-Kontrollen zeigten Wirkung

Die Hauptaufgabe der unterfränkischen Beamtinnen und Beamten lag in der Silvesternacht wie bereits im Vorjahr darin, die Einhaltung der Infektionsschutzmaßnahmen zu kontrollieren.

Insgesamt wurden in ganz Unterfranken rund 25 Verstöße gegen die geltenden Kontaktbeschränkungen festgestellt.

(Symbolfoto: Bayerische Polizei)

Nach Abschluss der polizeilichen Ermittlungen werden die Vorgänge der jeweiligen örtlich zuständigen Kreisverwaltungsbehörde zur weiteren Entscheidung (d.h. Verfolgung und Ahndung) vorgelegt.

Verstöße gegen die von den Kreisverwaltungsbehörden festgelegten Verbote zum Abbrennen von Pyrotechnik auf öffentlichen Plätzen konnten ebenso wie größere Menschenansammlungen erfreulicherweise nicht festgestellt werden.

Brände und Sachbeschädigungen

In der Nacht zu Neujahr ist es zu keinen größeren Bränden im Regierungsbezirk gekommen. In Ostheim vor der Rhön geriet eine Hecke durch eine verirrte Rakete in Brand und musste durch die Feuerwehr gelöscht werden.

Durch deren schnelles Eingreifen konnte das Übergreifen auf ein angrenzendes Haus verhindert werden. Es entstand ein Sachschaden von rund 1000,- Euro. Ein weiterer Brand einer Hecke in Westerngrund, Lkr. Aschaffenburg konnte bereits vor Eintreffen der Feuerwehr gelöscht werden.

In Hofheim i. Ufr., Lkr. Hassberge, wurden durch einen unbekannten Täter an insgesamt vier Häusern die Rollläden durch Feuerwerkskörper beschädigt. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf rund 2.000 Euro. In Kist, Lkr. Würzburg, sprengte ein noch Unbekannter im Nonnengarten einen Briefkasten. Der Sachschaden beläuft sich auf rund 300 Euro.

Dank an alle vernünftigen Bürgerinnen und Bürger

Die unterfränkische Polizei bedankt sich ausdrücklich bei allen Bürgerinnen und Bürgern, die sich an die Regeln zur Eindämmung des Corona-Virus gehalten haben und den Jahreswechsel dieses Jahr sehr viel ruhiger und mit möglichst wenig Kontakten gefeiert haben.