Mercedes-Benz 300 SL Roadster (W 198, 1957-1963)

Mercedes-Benz stellt den 300 SL Roadster im März 1957 auf dem Genfer Automobil-Salon als Nachfolger des Flügeltüren-Coupés 300 SL vor. Technisch entspricht der offene Sportwagen weitgehend dem Coupé, allerdings erlaubt der modifizierte Gitterrohrrahmen den Einbau herkömmlich angeschlagener Türen, die offenes Fahren erst möglich machen.

Das Stoffverdeck ist mit wenigen Handgriffen bequem zu bedienen und verschwindet unter einer separaten Klappe hinter den Sitzen.

Von 1958 an ist der Roadster auf Wunsch auch mit einem abnehmbaren Coupé-Dach erhältlich. Vom serienmäßigen 300 SL Roadster leiten die Mercedes-Benz Ingenieure die Rennsportvariante 300 SLS ab, auf der Paul O’Shea die amerikanische Sportwagenmeisterschaft des Jahres 1957 in der Kategorie D gewinnt.

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1963 läuft die Produktion des 300 SL Roadsters aus. Insgesamt werden in sieben Jahren genau 1.858 Exemplare des hoch exklusiven Sportwagens gebaut.

Produktionszeitraum: 1957-1963
Zylinder: 6/Reihe
Hubraum: 2.996 Kubikzentimeter
Leistung: 158 kW (215 PS)
Höchstgeschwindigkeit: bis zu 250 km/h