Mobilität der Zukunft – nachhaltige Antriebsformen im Fokus der Deutschen

27.10.2021 Hannover. Neue Technologien, Arbeiten im Homeoffice und der Klimawandel: Mobilität verändert sich entsprechend der Anforderungen seiner Nutzer. Grund genug für das Technologieunternehmen Continental, auch in diesem Jahr gemeinsam mit dem Meinungsforschungsinstitut forsa die Autofahrer in Deutschland nach ihrem aktuellen Mobilitätsverhalten sowie ihren Vorstellungen für die Zukunft der Mobilität zu befragen. Im August nahmen 1.010 Autofahrer aus Deutschland, die mindestens 18 Jahre alt waren, online an der repräsentativen Umfrage teil.

Nachhaltige Mobilitätsformen bleiben im Jahr 2021 das beherrschende Thema für die Studienteilnehmenden, wenn sie nach der Mobilität der Zukunft gefragt werden.

81 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass nachhaltige Antriebsformen für die zukünftige Mobilität stärker im Fokus stehen sollten.

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Mehr als zwei Drittel (70 Prozent) sehen eine Ausbaunotwendigkeit bei flexiblen Angeboten im Personenverkehr, bei denen im Verlauf eines Weges verschiedene Transportmittel genutzt werden.

Andere Megatrends wie die Vernetzung von Fahrzeugen (33 Prozent) und autonom fahrende Transportmittel (29 Prozent) werden deutlich schwächer bewertet. Allerdings sehen Männer hier eine größere Bedeutung als Frauen.

39 Prozent der männlichen Teilnehmer glauben, dass alle Teile in Fahrzeugen miteinander vernetzt sein sollten. 35 Prozent der Männer sagen, dass autonomes Fahren wie mit dem CUbE (Continental Urban mobility Experience), der Entwicklungsplattform für fahrerlose Mobilität von Continental, für die Zukunftsmobilität zur Regel werden sollte.

Auffällig ist außerdem, dass die jüngeren Umfrageteilnehmenden zwischen 18 und 29 Jahren den abgefragten Aussagen zur Mobilität der Zukunft prozentual am deutlichsten zustimmen:

Ganze 90 Prozent wollen den Fokus stärker auf nachhaltige Antriebsformen legen, während mehr als die Hälfte (57 Prozent) der Befragten aus dieser Altersgruppe sich wünschen, dass Sharing-Angebote vorangetrieben werden. Unter allen Teilnehmenden waren es nur 45 Prozent.

Viele Autofahrer setzen aber bereits jetzt hin und wieder auf andere Verkehrsmittel. Am häufigsten kommt in diesem Fall das Fahrrad zum Einsatz.

41 Prozent der Befragten gaben an, mindestens einmal im Monat in die Pedale zu treten.

Der elektrifizierte Verwandte des Fahrrads – das E-Bike – wurde zum ersten Mal in der Umfrage berücksichtigt. Bereits 19 Prozent der Autofahrer sind damit mindestens monatlich unterwegs.

Weiterhin unverändert: 32 Prozent der Befragten nutzen nach wie vor keine weiteren Mobilitätsmöglichkeiten neben dem Auto.

Außerdem bleibt die zusätzliche Nutzung von Bahn (15 Prozent) sowie Bus (12 Prozent) auf einem niedrigen Niveau.

Auf der anderen Seite des Spektrums sagen 66 Prozent der befragten Autofahrer, dass sie ihren Wagen im Alltag auch einmal bewusst stehen lassen und andere Verkehrsmittel in Anspruch nehmen.

Die unverändert häufigste Motivation für die Abwechslung ist die körperliche Betätigung und die damit verbundene Gesundheit (72 Prozent).

Weitere Gründe sind der Umweltschutz (55 Prozent) und die Parkplatzsuche, die bei vielen alternativen Fortbewegungsmitteln wegfällt (54 Prozent).

Häufiger als im Vorjahr wurde bei der neuen Umfrage die Bequemlichkeit von Verkehrsmitteln als Grund genannt. 2020 legten darauf noch 14 Prozent der Befragten Wert. In diesem Jahr sind es bereits 28 Prozent.

Der Fokus auf eine nachhaltigere Mobilität in der Zukunft wird auch bei der Frage nach dem Ausbau von Angeboten zur Fortbewegung deutlich. Der öffentliche Nachverkehr sollte nach der Meinung von 69 Prozent der Umfrageteilnehmenden verstärkt ausgebaut werden. Auch bei nachhaltigen Antriebsformen (61 Prozent) sowie dem Radverkehr (54 Prozent) gibt es demnach Potenzial.