Sicherheitsgespräch: 2020 weniger Verkehrsunfälle im Ostallgäu

18.10.2021 Landkreis Ostallgäu. Bei dem Gespräch wurden unter anderem die allgemeine Sicherheitslage, die Verkehrsstatistik und die Corona-Lage thematisiert.

Landrätin Maria Rita Zinnecker hat zum ersten Mal die neue Polizeipräsidentin Dr. Claudia Strößner zum jährlichen Sicherheitsgespräch im Landratsamt Ostallgäu begrüßt. Außerdem die Leiter der örtlichen Polizeidienststellen sowie die für die öffentliche Sicherheit und Ordnung Verantwortlichen des Landratsamtes an dem Gespräch teil.

„Die Zusammenarbeit zwischen den Sicherheitsbehörden ist vertrauensvoll und läuft hervorragend“, sagte Zinnecker. „Ich bedanke mich beim Polizeipräsidium und den Dienststellenleitern ganz herzlich für den persönlichen Einsatz für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger im Landkreis.“

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Strößner informierte in ihrem Bericht zur allgemeinen Sicherheitslage, dass die Aufklärungsquote im Landkreis Ostallgäu mit 78,7 Prozent vergleichsweise hoch sei.

Im Gesamtzuständigkeitsbereich des Präsidiums seien die Straftaten im Jahr 2020 zurückgegangen – unter anderem bei den Wohnungseinbruchdiebstählen.

Im Landkreis Ostallgäu sei die Zahl der Straftaten in diesem Zeitraum um rund 8,4 Prozent gestiegen, was insbesondere auf einen Anstieg bei den Internetkriminalitätsdelikten zurückzuführen sei.

Beim Verkehrsunfallgeschehen im Landkreis Ostallgäu gab es Positives zu berichten: Mit 3.485 Verkehrsunfällen war hier 2020 ein Rückgang von 16,7 Prozent zu verzeichnen.

Auskunft über die Corona-Lage gab Ralf Kinkel, Abteilungsleiter für Sicherheit und Ordnung sowie des Gesundheitsamts am Landratsamt Ostallgäu. Mit Stand 21. September 2021 habe es insgesamt rund 10.500 Infizierte im Landkreis Ostallgäu und in der Stadt Kaufbeuren gegeben.

In den Impfzentren im Landkreis und in Kaufbeuren sowie in den Arztpraxen seien insgesamt 213.655 Impfungen durchgeführt worden. 57,24 Prozent seien damit vollständig geimpft (ebenfalls Stand 21. September 2021).

Zinnecker ergänzte: „Ich bedanke mich in diesem Zusammenhang für die personelle Unterstützung des Gesundheitsamtes durch die Polizei bei der Kontaktnachverfolgung. Sie waren eine sehr große Hilfe für uns!“