Städtischer Bauhof Kaufbeuren bereit für den Winter

27.10.2010 Kaufbeuren. Städtischer Bauhof ist gerüstet – Streusplitt liegt für Kaufbeurer zur Abholung bereit.

Am 1. November beginnt beim Bauhof der Stadt Kaufbeuren die Winterbereitschaft. Das heißt, dass sich ein Großteil der über 80 Mitarbeiter bereithalten, um auf Abruf und oft zu nachtschlafender Zeit dafür zu sorgen, dass der Verkehr auf den Straßen trotz Eis und Schnee möglichst reibungslos fließen kann. Dabei kommen neun große Winterdienstfahrzeuge sowie eine Reihe kleinerer Fahrzeuge zum Einsatz. Auch in diesem Jahr liegt für die Kaufbeurerinnen und Kaufbeurer Streusplitt zur Abholung bereit.

Räumen nach Dringlichkeit

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Geräumt und gestreut wird nach einem Dringlichkeitsplan: Als Erstes sind die Haupt- und Durchfahrtsstraßen, sowie die Zufahrt zum Klinikum, Strecken des öffentlichen Personenverkehrs und Zufahrten zu Kindergärten und Schulen an der Reihe. Anschließend räumt der Bauhof Wohnsammelstraßen und Straßen mit starkem Gefälle.

Bauhofleiter Georgio Buchs bittet um Geduld: „Wir können nicht überall gleichzeitig sein.“ Immer wieder wird es vor allem in kleineren Straßen durch geparkte Autos eng und der Winterdienst hat Probleme mit dem Durchkommen.

„Die Schneepflüge sind bis zu dreieinhalb Meter breit. Das entspricht in etwa der Breite von zwei Autos nebeneinander“, erläutert Buchs und bittet die Bürgerinnen und Bürger, dies beim Parken bei entsprechender Witterung zu beachten.

Kompromiss zwischen Sicherheit und Umweltschutz

Beim Streuen achtet der Bauhof auf einen tragbaren Kompromiss zwischen Sicherheit und Umweltschutz. Auf den Straßen kommt Streu- oder Feuchtsalz zum Einsatz. Letzteres verringert die erforderliche Salzmenge erheblich. Auf öffentlichen Geh- und Radwegflächen werden zusätzlich abstumpfende Streustoffe sowie ein Splittsalzgemisch verwendet. Splitt oder Splittsalzgemisch ist laut Bauhof auch für die Bürgerinnen und Bürger die erste Wahl für die zu räumenden Gehwege.

Streusplitt für Bürger und Bürgerinnen

Der Bauhof der Stadt Kaufbeuren bietet den Bürgerinnen und Bürgern auch dieses Jahr wieder kostenlos Streugut für den Winter an. An insgesamt 15 Abholplätzen stehen ab Freitag, den 30. Oktober, etwa fünf Kubikmeter reiner Splitt zur Abholung von Kleinmengen für den Privatgebrauch bereit:

Liegnitzer Straße Ecke Elbinger Straße, Tänzelfestplatz, Untere Bleiche Ecke Siebenkatzenweg, Am Hofanger Ecke Am Sonneneck, am Containerplatz Am Grafensteigle, am Containerplatz beim Parkhaus Sparkasse, am Quartiersplatz in der Sophie-von-La-Roche-Straße sowie in der Schelmenhofstraße am Parkplatz Bahnhof.

In Neugablonz gibt es das kostenlose Streugut in der Gürtlerstraße Ecke Perlengasse, in der Proschwitzer Straße und im Fichtenweg. Im Haken kann der Splitt in der Herzog-Friedrich-Straße am Containerplatz abgeholt werden, in den Ortsteilen Hirschzell, Oberbeuren und Kleinkemnat jeweils am Feuerwehrhaus.

Beim Kauf von Streumaterial sollte auf das Umweltzeichen geachtet werden.

Eigentümer in der Pflicht

Für das Räumen und Streuen von Gehwegen sind die Eigentümerinnen und Eigentümer des angrenzenden Grundstücks verantwortlich. Die Gehwege sollten so geräumt und gestreut werden, dass zwei Fußgänger gefahrlos aneinander vorbeigehen können. Das entspricht ungefähr einer Breite von einem Meter. Bei anhaltendem Schneefall oder Glätte sind die Eigentümer verpflichtet, in angemessenen Zeitabständen erneut zu räumen und zu streuen. Sie müssen ihrer Streupflicht werktags ab 7 Uhr, sonn- und feiertags ab 8 Uhr nachgekommen. Die Streupflicht endet um 20 Uhr.

Was ist beim Räumen zu beachten?

Der Bauhof bittet darum, den Schnee an den Rand des Gehweges zu räumen und nicht auf die Straße. Damit ist bei Tauwetter ein guter Wasserablauf gewährleistet. Manchmal lässt es sich nicht vermeiden, dass Schneereste bei der Räumung der Straße wieder auf den frisch geräumten Gehwegen landen. Hier bittet der Bauhof um Verständnis.

Der Bauhof Kaufbeuren hat alle Informationen zum Thema Streuen und Räumen in einem Flyer zusammengestellt, der unter anderem im Bauhof, im Rathaus sowie in den Bürgerbüros ist. Bei Fragen gibt der Bauhof auch gerne telefonisch Auskunft.